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16 Spartipps für den Alltag

Die besten Spartipps für den Alltag zusammengefasst. Wer nämlich das Sparen nicht als Last empfindet, hat mehr Spaß und Erfolg dabei.

Lebensmittel, Kleidung, Energie – alles wird teurer. Aber wir können dagegen etwas tun: sparen. Und zwar so, dass das Leben trotzdem Spaß macht und wir nicht verzichten müssen. Denn wir sparen klug und genießen den Erfolg daraus.

  1. Zähneputzen muss sein, die Menge der Zahnpasta, die dafür mehr oder weniger liebevoll aus der Tube gepresst wird, dagegen nicht. Statt der üblichen zwei bis drei Zentimeter reicht ein Zentimeter aus, um die Zähne zu reinigen, sagen die Experten. Wichtiger sind Technik und Putzdauer, die Ihnen Ihr Zahnarzt gern erklärt. Und wer dann beim Putzen den Wasserhahn ausstellt, spart zusätzlich einen Liter pro Tag, Das sind ganze 360 Liter im Jahr, nur durch das Zähneputzen.
  2. Duschen ist günstiger mit einer neuen Handbrause, die dem Wasser quasi mehr Luft zusetzt. Vorteil: Man hat das Gefühl der gleichen Menge, verbraucht aber wesentlich weniger. So ein moderner Brauskopf lässt nur ca. sechs Liter Wasser pro Minute durch, ein weniger sparsames Modell mindestens das Doppelte. Anbieter sprechen von bis zu 200 Euro an gesparten Wasser- und Energiekosten pro Jahr.
  3. Trinkwasser aus der Leitung ist hierzulande wirklich genießbar. Warum also Flaschen oder Kästen mit Mineralwasser schleppen? Wer Lust auf Kohlensäure hat, kann sich einen Sprudler anschaffen und mit Sirup oder Brausetabletten auch Limonaden-Geschmack hineinzaubern.
  4. Spüli putzt Autoscheiben genau so gut wie ein Spezialmittel. Zumindest in der eisfreien Zeit von Frühjahr bis Herbst. Deshalb enthalten Spezialmittel Frostschutz, der aber nur im Winter nötig ist.
  5. Höherer Reifendruck am Auto verringert den Rollwiederstand und das spart Sprit. Dazu sind etwa 0,2 bar mehr nötig als der Hersteller angibt, so TÜV-Experten. Dagegen erhöht bereits 0,5 bar zu wenig den Spritverbrauch ernorm – nämlich um bis zu fünf Prozent.
  6. Beim Einkaufen bücken ist zwar sportlich, hat aber auch einen tieferen Spar-Sinn: Preiswertere Ware ist in Supermärkten meist weit unter der bequemen Augenhöhe einsortiert. Daher der Spitzname „Bückware“.
  7. Handeln bringt Rabatt – auch wenn viele Deutsche das immer noch nicht tun mögen. Dabei muss es ja nicht gleich der Riesennachlass sein, den man mit einem freundlichen Augenzwinkern erzielt. Vier Sprits zu je 15 Euro für 57 statt 60 Euro sind immerhin auch schon fünf Prozent Ersparnis.
  8. Mengen-Angebote nützen nur dann etwas, wenn die Menge nicht gleich aufgebraucht werden muss, sondern gelagert werden kann. Zum Beispiel Kartoffel im Keller, Fleisch in der Gefriertruhe.
  9. Einkäufe organisieren spart Zeit, Geld und Nerven. Es macht sich eher bezahlt, mit dem Auto einen Großeinkauf für die Woche heran zu schaffen als dreimal pro Woche jeweils für ein paar teile zu fahren. Und der eine oder andere gang – zur Post oder zur Bank – lässt sich ja vielleicht auch zu Fuß oder per Fahrrad erledigen. Das schon Umwelt und den Geldbeutel.
  10. Lieblingsspeisen-Kochplan klingt komisch, ist aber eine große Erleichterung für den, der zu Hause für das Kochen zuständig ist: Alle Gerichte, die man gern isst, werden auf Karteikarten geschrieben – inklusive sämtlicher Zutaten. Die Kärtchen können gruppiert werden z.B. nach Fischgerichten, Fleisch, Gemüse usw. Nun können jede Woche am Großeinkaufstag sieben Kärtchen gezogen werden, deren Zutaten nur noch auf den Einkaufzettel übertragen werden müssen. Und die lästige Frage, „Was essen wir denn morgen?“ entfällt.
  11. Tiefkühl-Lebensmittel haben großen Spar-Potenzial: Wie schon unter Punkt 8 kurz erwähnt, lassen sich größere Mengen längere Zeit lagern und müssen nicht sofort verbraucht werden. Außerdem sind in gefrorenem Obst und Gemüse oft mehr Vitamine erhalten geblieben, als in frischer Ware. Denn zum Schockfrosten eignet sich nur relativ frische ernte, die keine langen Transportwege hinter sich hat. Verarbeitung / Konsum liegt, desto mehr Vitamine gehen verloren. Und desto mehr Obst muss man kaufen, um den Vitaminbedarf des Körpers zu decken. Wichtig: Zum Auftauen sollte man nie die Mikrowelle benützen. Das kostet zu viel Energie. Besser ist es, das Gefrorene im Kühlschrank aufzutauen. Vorteil: er nimmt die abgegebene Kälte auf und benötigt in der Zeit weniger Energie zum Kühlen.
  12. Kühlgeräte sollten nicht dicht am Herd stehen, sondern an einem möglichst kühlen Platz. Denn eine wärmere Umgebung lässt den Stromverbrauch steigen – schon durch ein Grad plus bis zu sechs Prozent. Außerdem sollte das Eisfach eines Kühlschranks regelmäßig entfrostet werden, um Strom zu sparen.
  13. Beim Kochen gibt es mehrer Spar-Möglichkeiten. Ein Dampfkochtopf benötigt gegenüber einem normalen Kochtopf nur etwa ein Drittel der Zeit. Wer herkömmliche Kochtöpfe und Pfannen auf einem älteren Herd benutzt, sollte frühzeitig abschalten um die Restwärme zu nutzen. Mancher Herd braucht bis zu 20 Minuten zum Abkühlen.
  14. Verpackungen leeren – ist eigentlich klar. Aber haben Sie schon mal nachgesehen, wie groß die Reste sind, die in Tuben, Dosen usw. hängen bleiben? Man muss kein Geizhals sein, um eine ausgequetschte Zahnpasta-Tube aufzuschneiden und den darin verbliebenen Rest für die nächsten acht Putzgänge zu nutzen. Und wer seine Verpackungen schön kurz und klein oder platt macht, kriegt auch mehr davon in der Mülltonne unter.
  15. Bezahlen mit Bargeld spart, weil man wirklich sieht, wie schnell aus einem 50-Euro-Schein nur noch ein paar Münzen werden. Und spontane Käufe (die man später vielleicht bereut) sind auch nicht möglich, wenn die Geldbörse es nicht hergibt. Wer dagegen die Plastikkarte benutzt, verdrängt gern, was auf seinem Konto los ist oder überzieht schon mal ganz bequem – zu teuren Zinsen für einen Diskokredit.
  16. Antizyklisch kaufen lässt sich z.B. Sommerkleidung. Denn nach der Saison sind viele teile nur halb so teuer. Außerdem gibt es im Internet sehr günstige Shops für preiswerte Mode.

Zu guter Letzt noch einige Ratschläge vor Einkaufsfallen!

Manche kennen wir, einige sind uns noch nie aufgefallen – umso wichtiger ist es, den Umgang mit jenen Tricks zu trainieren, die uns dazu verführen wollen, mehr einzukaufen als wir eigentlich brauchen.

  • Ein leerer Magen ist ein schlechter Berater. Er kriegt sofort auf alles Appetit. Eigentlich weiß das jeder, aber nur wenige Leute beherzigen es.
    Tipp: Gehen Sie nicht mit dem Vorsatz einkaufen, dass es hinterher ein schönes Frühstück oder Essen gibt, sondern essen sie sich vorher richtig satt.
  • Ohne Einkaufszettel sind viele verloren. Hier ein Sonderangebot, dort ein Preisknüller – und schon kauft man Produkte, die man nicht benötigt oder nicht in der Menge, so dass man die Hälfte wegwirft.
    Tipp: wer gezielt einkaufen geht, wenn er am wenigsten Lust dazu hat, beschränkt sich leichter auf das Nötigste und ist weniger anfällig für ablenkende Verlockungen.
  • Musikberieselung mit langsamen Melodien hat den Zweck, es Kunden im Laden gemütlich zu machen. Denn wer nicht hektisch durch die Gänge jagt, bleibt länger, sieht sich alles genau an – und kauft prompt mehr.
    Tipp: Bringen Sie Ihre eigene Musik per MP3-Player und Kopfhörer mit. Spielen Sie nur flotte Hits, mit denen sie auch beim Sport oder bei der Hausarbeit so richtig auf trab kommen. Das macht gute Laube, spart Zeit und Geld.

Quelle: Zeit für die Frau

Tags: , , 1. Juni 2008 | Von admin | Kategorie: Tipps

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