Tipps zum umweltfreundlichen Wäsche waschen
Die Waschmaschine hat sich zu einer unentbehrlichen Haushaltshilfe entwickelt. Doch kaum jemand ahnt, wie viel Energie sie fressen kann. Einige Tipps sollen ihnen helfen, beim Wäsche waschen bares Geld zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
- Waschmittel sollten so gering wie möglich dosiert werden. Auf den Verpackungen sind jeweils die Dosierungsangaben für die einzelnen Wasserhärtebereiche angegeben. Bei genauer Dosierung sparen Sie nicht nur Waschmittel, sondern belasten auch nicht die Umwelt.
- Flüssigwaschmittel enthalten einiges mehr an Tenside als Waschmittel in Pulverform. Da Tenside das Grundwasser unnötig viel belasten können, sollte Flüssigwaschmittel nur für extrem empfindliche Wäsche eingesetzt werden.
- Setzen Sie für Ihre Buntwäsche bei 40 Grad oder weniger lieber ein Color- als ein Vollwaschmittel ein – Vollwaschmittel enthält Bleichmittel, die bei niedriger Temperatur nicht aktiviert werden und somit ungenutzt ins Abwasser gelangen.
- Viele Hersteller bieten Waschmittel als Baukasten an. Aus ökologischer Sicht sind Baukastenwaschmittel empfehlenswert, da sich die Menge einzeln entnehmen lässt.
- Versuchen Sie die Waschmaschine möglichst voll zu füllen. Damit ist Strom und Wasser gespart. Beim Waschgang “normal” kann die Wäschetrommel ohne weiters ganz gefüllt werden. Mindesten halb volldagegen, sollte die Maschine bei Feinwäsche sowie Pflegeleicht sein.
- Waschen bei niedrigen Temperaturen spart jede menge Strom: Eine Waschmaschine verbraucht im Waschgang bei 40 Grad doppelt soviel Strom, bei 60 Grad 5 mal soviel und bei 90 Grad fast 10 mal soviel Strom wie bei 30 Grad.
- Niedrige Temperaturen reichen bei leicht verschmutzter Wäsche. Kochwäsche bis 90 Grad ist nur selten wirklich nötig – auch um die 60 Grad wird die Wäsche in der Maschine immer sauber. Ist die Wäsche nur normal verschmutzt, sollte man sie bei 40 Grad waschen.
- Moderne und neue Waschmaschinen verbrauchen nur einen Bruchteil an Wasser als alte Maschinen, damit wird dann auch der Stromverbrauch wesentlich reduziert. Weil, je weniger Wasser aufgeheizt wird, umso weniger Strom ist nötig.
Quelle: www.ggew.de
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